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Schweizerische Mahavihara Buddhistisches Zentrum

St. Gallen · Schweiz

Ein Ort der Ruhe und der buddhistischen Lehre im Herzen Europas.

Ursprung und Vision

Das Swiss Mahavihara wurde unter der Leitung von Ehrwürdigen Ladiyangala Sudassi Thero ins Leben gerufen, der im Jahr 2005 in die Schweiz kam. Seit 2008 ist das Zentrum in Herisau ansässig und dient als spiritueller Treffpunkt für Buddhisten aus Sri Lanka, Thailand, Vietnam, Kambodscha und vielen anderen Nationen. Unser Ziel ist es, die buddhistische Philosophie zu teilen und die religiöse sowie kulturelle Gemeinschaft zu stärken.

Die Einweihung der Buddha-Statue

Um einen Ort der Verehrung zu schaffen, wurde eine friedvolle Buddha-Statue aus Sri Lanka überführt. Dank der großzügigen Unterstützung von Herrn Sarath Kumara und Frau Anoma Adhikari aus Zürich konnte dieses Vorhaben verwirklicht werden. Am 1. Januar 2009 wurde die Statue im Beisein zahlreicher Mönche und Gläubiger feierlich enthüllt, was den offiziellen Beginn des Mahavihara markierte.

Religiöse und kulturelle Aktivitäten

Seit seiner Gründung leistet das Zentrum wichtige soziale und religiöse Dienste:

  • Katina-Zeremonie Das jährliche Fest der Gewanddarbringung mit Mahasangha und Gläubigen.
  • Vesak-Feierlichkeiten Gedenken an Geburt, Erleuchtung und Parinirvana Buddhas.
  • Kulturelle Feste Feierlichkeiten zum singhalesischen und tamilischen Neujahr zur Pflege der Traditionen.
  • Segnungszeremonien Allnächtliche Pirith-Chantings und Almosengaben (Dana) für das Wohlergehen der Gemeinschaft.

Danksagung

Wir danken allen Unterstützern und der Gemeinschaft der Mönche aus der Schweiz, Deutschland und Italien von Herzen, die seit 2009 durch ihren unermüdlichen Einsatz das Wachstum dieses Zentrums ermöglicht haben.

Mögen die Drei Juwelen Sie segnen!

— Ehrw. Bhante Sudassi

2025

Gründung

Eine kleine sri-lankischer Buddhisten maha vihara in herisau begann, sich zur Meditation und Dhamma-Diskussion zu treffen.

2009

Erster Tempel

Die Gemeinschaft erwarb ihren ersten eigenen Raum für Andacht und Meditation im Zentrum von Herisau

2008

Erweiterung

Wachsende Mitgliederzahlen führten zu einem Umzug in grössere Räumlichkeiten.

2009-2026

Kulturzentrum

Der Tempel erweiterte seine Mission zu einem Kulturzentrum mit Sprachkursen und kulturellen Veranstaltungen.

2025

Neues Kapitel

Grosse Renovation abgeschlossen — der Tempel als Wahrzeichen buddhistischen Erbes in der Schweiz.

Ehrwürdiger Ladiyangala Sudassi Thero
Ehrwürdig

Ehrwürdiger Ladiyangala Sudassi Thero

Ehrwürdiger Ladiyangala Sudassi ist ein angesehener buddhistischer Mönch, der sich der Bewahrung der Theravada-Lehren und der spirituellen Praxis widmet.

Geburt und Privatleben

Geboren im ruhigen Dorf Laggala Pallegama im Distrikt Matale, wuchs er im Dorf Ladiyangala auf. Er ist der Sohn von Herrn E.M. Piyasena und Frau H.M.A.G. Dingiri Amma.

Ordination und Ausbildung

Seiner spirituellen Berufung folgend, trat er im Alter von 13 Jahren in das Mönchtum ein. Seine grundlegende klösterliche Ausbildung erhielt er im Sri Bodhirukkharama in Higurakgoda und im Unagala Rajamaha Vihara in Polonnaruwa. Er wurde vom Ehrwürdigen Imbulgala Sugathapala Maha Thero unterrichtet.

Höhere Ordination (Upasampada)

Am 12. Juni 1994 erhielt er die Höhere Ordination im Upositha Pushparama Maha Vihara (Malwatu Maha Vihara) in Kandy. Seine Lehrer waren der Ehrwürdige Imbulgala Sugathapala Maha Thero und der Ehrwürdige Giritale Gnanissara Nayaka Thero.

Dhamma-Mission und Autorenschaft

Mit einem tiefen Fundament in der Theravada-Tradition und klösterlicher Disziplin hat er maßgeblich zur buddhistischen Literatur beigetragen:

  • Die Kakerlake und das Meditationsobjekt Ein Einführungsbuch in die Meditation.
  • Erläuterung der Worte Buddhas Sein zweites Buch, das derzeit zusammengestellt wird.

Gestützt auf eine umfassende klösterliche Ausbildung, bemüht sich Ehrwürdiger Sudassi unablässig, das Wesen des Dhamma einfach und zugleich tiefgründig in einer Weise zu vermitteln, die die heutige Gesellschaft anspricht. Neben der Anleitung zur meditativen Lebensweise trägt sein wissenschaftliches Wirken dazu bei, die Lehre des Buddha für kommende Generationen zu bewahren.

"Der Zweck dieses Tempels ist nicht nur die Bewahrung der Tradition, sondern dem Dhamma zu ermöglichen, in den Herzen der Menschen hier zu leben und zu atmen."